Nicht hinnehmbar: zweiter Standort in der Großgemeinde schließt

Gerade einmal zwei Jahre ist der Personal-Abzug der Kreissparkasse in Astheim her, da steht mit Geinsheim schon die personelle Schließung des zweiten Standortes in unserer Großgemeinde kurz bevor. Noch wird an der Eingangstür geworben "Wir sind persönlich für Sie da", aber schon ab Mitte Februar 2020 wird das der Vergangenheit angehören. "Für die CDU Trebur widerspricht das Vorgehen der Sparkasse ihrem öffentlichen Auftrag im Sinne der sogenannten Gewährleistungsfunktion und der Struktursicherungsfunktion. Nach beiden Funktionen muss sie nach unserem Verständnis flächendeckend vor Ort bleiben" kritisiert Parteivorsitzender Constantin Mussel deutlich das Vorgehen der Kreissparkasse.

"Wir fragen uns, wie der Verwaltungsrat der Sparkasse, angeführt von ihrem Verwaltungsratsvorsitzenden Landrat Thomas Will, eine solche Entscheidung treffen konnte." ergänzt Fraktionsvorsitzender Ralf Nordmann. Heisst es doch in der Sparkassensatzung des Kreises explizit: „…die Erzielung von Gewinn ist nicht Hauptzweck des Geschäftsbetriebes“ § 2 (5). "Leidtragende sind einmal mehr die Kunden, insbesondere unsere Bürgerinnen und Bürger mit eingeschränkter Mobilität und wenig bis keinem Bezug zum Online-Banking. Aber diese Kunden werden ganz sicher ihre eigenen Schlüsse aus dieser wenig kundenorientierten Entscheidung ziehen." sind sich Mussel und Nordmann einig.

Bürgermeister Engel fordern beide auf, aktiv zu werden und sich ihrem Protest anzuschließen. "Unsere Kritik werden wir auch dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband e.V. in Berlin übermitteln. Zwar wird auch das den personellen Rückzug in Geinsheim wahrscheinlich nicht verhindern, aber wir sollten unsere Positionen stets kraftvoll und breit vertreten." so abschließend die beiden Treburer Kommunalpolitiker.

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